Die Maske

Dieser Text ist aus den Annalen einer alten Stadt und erzählt die Geschichte des Henkers:

Was hängst Du da und verhöhnst mein Leben – das ich diese Maske aufsetzen musste. Die Schwarze. Die Flut der Gehenkten erscheint mir so manchmal im Schlafe und verfolgt, das Wichtigste von Gott gegebene, meine Augen, um sie zu blenden. 

Und schreie höre ich: meine Sieben, essen wollen sie und das Weib, sich anziehen. Mir bleibt in diesem Leben, dem seligen Armen nur diese Maske. Die Schwarze. Die ich begann über den Kopf zu ziehen, den Reichtum der Kutschfahrenden zu rauben.

Die Sieben hatte ich gezeugt zur Welt und drei hat die Sichel schon gewählt. Dünn die Körper. Rippen, Beulen haben rausgeschaut. Brot und Käse? Ich erbettelte es den Klöstern ab, dann schlug er mich im Namen Gottes. Das ich verschwinden sollte,….

Die Maske bekam man dann, als ich im Kriege gefangen ward, um zu hängen und zu spießen die ganz Unglückseligen. Die Schwarze. Die Horden die belagerten, für ein paar Kupfer wie einst ich, mit Blech am Holz die Gemäuer – nun die Gefangenen – zu hängen, war für die Sieben. Die Maske die ich nun trage beim Fall des Leibes in die Tiefe – damit sie meine Fratze nicht mitnehmen. Die Schwarze. Was hängst Du da und verhöhnst mein Leben? Das ich diese schwarze Fratze habe.

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