am klang der straße nach
tacbum,tacbum,tacbum
erscheint ein loch im asphalt
fern dem lauten zug der blätter
schschssst,schschssst,schschssst
ein tiefes heim gebaut, dem schwarz gedacht
wie tönt denk? … ruft es in der runde!
ABER!STILL!ICH!VERSCHWINDE!WEHE!SCHWEIG!
die wörter schweben kurz am rand
bssssss,bssssss,bsssss
stürzen seidenleicht kopfüber in das loch.
(f.d.L. die Töne sind leicht zu hauchen)
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um es gleich zu sagen: ich finde dieses “gedicht” grottenschlecht. ich darf das sagen, den ich habe es geschrieben… ich wollte mit den geräuschen in gedichten experimentieren, aber ich stelle auch immer wieder fest, dass es immer einen leicht dümmlichen tatsch hat. ich glaube, Majakowski hat einige gedichte geschrieben, in denen geräusche vorkommen. beim vorlesen kann das schon seinen reiz haben – als gedrucktes wort: affig. jemand anderer meinung?
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wobei ich “Anweisungen” für den leser (f.d.L. die Töne sind…) recht reizvoll finde! ich denke, damit könnte man eine spannende interaktion zwischen text und leser aufbauen! auch solche texte, z.b. von Erich Fried, die mit Fußnoten arbeiten, also fast dokumentarischen charakter haben, finde ich sehr spannend.
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