kopfüber

am klang der straße nach

tacbum,tacbum,tacbum

erscheint ein loch im asphalt 

fern dem lauten zug der blätter

schschssst,schschssst,schschssst

ein tiefes heim gebaut, dem schwarz gedacht

wie tönt denk? … ruft es in der runde!

ABER!STILL!ICH!VERSCHWINDE!WEHE!SCHWEIG!

die wörter schweben kurz am rand

bssssss,bssssss,bsssss

stürzen seidenleicht kopfüber in das loch.

(f.d.L. die Töne sind leicht zu hauchen)

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2 Gedanken zu “kopfüber

  1. um es gleich zu sagen: ich finde dieses “gedicht” grottenschlecht. ich darf das sagen, den ich habe es geschrieben… ich wollte mit den geräuschen in gedichten experimentieren, aber ich stelle auch immer wieder fest, dass es immer einen leicht dümmlichen tatsch hat. ich glaube, Majakowski hat einige gedichte geschrieben, in denen geräusche vorkommen. beim vorlesen kann das schon seinen reiz haben – als gedrucktes wort: affig. jemand anderer meinung?

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  2. wobei ich “Anweisungen” für den leser (f.d.L. die Töne sind…) recht reizvoll finde! ich denke, damit könnte man eine spannende interaktion zwischen text und leser aufbauen! auch solche texte, z.b. von Erich Fried, die mit Fußnoten arbeiten, also fast dokumentarischen charakter haben, finde ich sehr spannend.

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