Die Maske

Dieser Text ist aus den Annalen einer alten Stadt und erzählt die Geschichte des Henkers:

Was hängst Du da und verhöhnst mein Leben – das ich diese Maske aufsetzen musste. Die Schwarze. Die Flut der Gehenkten erscheint mir so manchmal im Schlafe und verfolgt, das Wichtigste von Gott gegebene, meine Augen, um sie zu blenden.  Die Maske

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Die Feuerwache

Wie jeden Morgen nach dem aufwachen, machte er in der ansteigenden Tageswärme seinen Rundgang. Mit ruhigen Schritt und den gekreuzten Händen auf dem Rücken schaute er weit über die Hausdächer der Stadt in der Ferne dem schmalen Lauf des Flußes zu.

Die ersten Karawanen aus dem Osten klopften am Stadttor und hinterließen so manches Glitzern eines Silberstückes in den Händen der Stadtwache. Die ersten Zisternen mit den mächtigen Drehrädern meldeten mit lauten quietschen den Beginn des Tages und lockten so andere Bewohner aus dem Stroh und auf die Straße. Die Fensterläden öffneten sich mal mit leichten Schwung, lauten Knall oder zögernden Horchen, ganz dem Wesen gleich, dass die entscheidende Kraft hinein gab. In den Türrahmen der kleinen Häuser, wurden dem einen und anderen, die Lippen der Versuchung des neuen Tages zum Abschied gereicht.  Die Feuerwache

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Ein Bericht: Die Auswanderer

Ein Stöhnen zerriß die Mütter. Sie heulten krampfhaft in ihre Tücher. Die Sonne begab sich rot in die Dunkelheit. Morgen wollten sie wiederkommen, wenn der Abschied zerfallen war. Die Söhne trugen ihren Bündel auf dem Rücken. Es war eine lange Zeit des Abschiedes. Alle Väter, Mütter, Söhne, Schwestern, Onkel und Tanten – Sie alle wußten, daß dieser Tag irgendwann kommen würde. Die Söhne sehnten den Tag herbei und Sie beteten, dass der Vater nicht vor diesen Tag starb, denn dann würden sie in der Familie bleiben, um ihn zu ersetzen. Die Freundinnen der Söhne hatte man zum Holzsammeln geschickt. Ein Klagen war aus dem Wald zu hören.  Ein Bericht: Die Auswanderer

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