Der Leuchtturm

Abends ging er immer noch eine Runde spazieren. Nicht das er Langeweile oder vergleichbares hatte, nein, bestimmt nicht. Er wartete nur. Er wusste genau, auf was er wartete, er kannte ihn aus frühen Erinnerungen und freute sich, auf diesen Moment.

Gern stellte er sich vor, wie er ihn in den Arm nehmen, fest drücken und dann liebevoll in die Augen sehen würde – ja, so wollte er das machen.

Er ging etwas vom Weg herab, an den Klippenrand. Hier stand er gerne und lange, hier verspürte er die Kraft, die das Meer den Menschen schenkte und die Sehnsucht, mit der die Menschen angesteckt wurden. Und hatte man die Sehnsucht doch überwunden oder war vor ihr geflüchtet kam die Wehmut – die Wehmut ist die Tochter der Sehnsucht.  Der Leuchtturm

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